Grid Mondrian
Responsive Design trifft auf Piet Mondrian: Raster sorgen für Ordnung und Harmonie in der Gestaltung. Sie können aber auch dynamisch eingesetzt werden. Die Interaktion von Farbflächen, Textboxen und Weißraum, gleichmäßig oder unregelmäßig platziert, baut Spannung auf. Schwarz umrandete Textboxen sind Anlehnung an die schwarzen Rahmenlinien in Piet Mondrians Flächenkompositionen. Mit Texteinheiten gefüllt, ergeben sich schnell konsumierbare kurze Leseabschnitte. So sind die Texte überfliegbar, da auf wesentliche Aussagen oder wichtige Zitate reduziert, um der kürzeren Aufmerksamkeitsspanne im Web gerecht zu werden. Durch ein kleiner oder größer ziehen des Browserfensters ordnen sich die Flächen und Textboxen je nach Platz neu an und ergeben so ein immer wieder neues und flexibles Layout. Es werden die Primärfarben Gelb, Rot und Blau sowie ausschließlich rechteckige Flächen in der Gestaltung verwendet. Die gesamte Gestaltung setzt auf Abstraktion und Einfachheit: Klare Formen, einfache Farben, große Schrift. Asymmetrie, ein wenig Chaos und Zufall sorgen für flexibles Design, das man nicht komplett kontrollieren kann.

"It is safe to say that no form within the whole of modern aesthetic production has sustained itself so relentlessly while at the same time being so impervious to change. It is not just the sheer number of careers that have been devoted to the exploration of the grid that is impressive, but the fact that never could exploration have chosen less fertile ground. As the experience of Mondrian amply demonstrates, development is precisely what the grid resists. It is what art looks like when it turns its back on nature.” (Rosalind Krauss, “Grids,” in: The Originality of the Avant-Garde and Other Modernist Myths, Cambridge, Mass.: MIT Press, 1985, p. 9)
Gestaltung: Antje Loka
Grid Mondrian entstand im Kurs ‹Other Books and Code›.
betreut von Prof. Heike Grebin, Jan Dufke und Simon Thiefes.
HAW Hamburg 2024
Schrift: LL Circular Bold
(Laurenz Brunner, Lineto 2013)

GRID MONDRIAN
Gestaltung: Antje Loka
Das Projekt entstand im Kurs
‹Other Books and Code›,
betreut von: Prof. Heike Grebin,
Jan Dufke und Simon Thiefes.
(HAW Hamburg 2024)
Schrift: LL Circular Bold (Laurenz Brunner, Lineto 2013)